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Ich komm zu spät, aber ich muss es noch loswerden: Rüssel Crö hat nen langweiligen FIlm über ne Bootsfahrt gemacht. Zurecht streikt da nach 70 Minuten mein DVD-Player.

Leute, legt euch besser nicht mit meinem Chef an. Der bezeichnet seine Kunden jetzt schon als Affen.

Das lahme Lama lahmte den Lahmen am Lahmtag.

Diese scheiß Postämter, die jetzt in irgendwelchen Geschäften sind. Das sind ja eigentlich keine Postämter mehr. Den Gipfel der Frechheit erlebte ich gestern, als man mir barsch befahl, die verschissen teuren Briefmarken selber aufzukleben. Unglaublich. Da steht man ohne Ende an, erwartet ein kleines bisschen Service, dann klatscht diese hässliche blondgefärbte Nullnummer einem die Briefmarken auf den Tisch und säuselt: "Dann gehen sie mal da hinten an den Tisch und legen sie sie mir dann dahin." Am liebsten hätte ich ihr die verdammten Briefmarken auf die Stirn geklebt und sie in den Irak verschickt.

Man sollte besser nicht in einer fremden Stadt unangeschnallt direkt an der Polizei vorbeifahren und dann auch noch Fußgängern, die offensichtlich einen Zebrastreifen überqueren wollen, die Vorfahrt nehmen.

An einem Abend, an dem in einer Stunde Sunny Day Real Estate, Karate und Log(h) gespielt werden, war der gut oder schlecht?

... eingeschlafene Füße?
... lahm?
... 3erftgz7h8uj9???

Nein!

Kuchen mit Liebe ist Kuchen
und
Liebe mit Kuchen ist auch Kuchen?

Ja!

Und wie war es für dich alleine wegzugehen, anstatt wie sonst mit deinen Freunden?
- Guter Laden, gute Musik, keine Freunde, das geht. Aber scheiß Laden, scheiß Musik, keine Freunde, das ist hart.

aaa

Nee, ist echt schön, wenn man voller Erwartung bzw. voller Hoffnung in einer neuen Stadt in eine neue Disco geht, um einen schönen Abend mit schöner Musik zu erleben, und es wird einem wieder bewiesen, dass sich die Discos in den Großstäden in keinster Weise zu den Discos in den Provinzen unterscheiden. Ich meine jetzt Discos, die "alternativ" sein wollen, also da, wo primär "Gitarren" ertönen. Sogar das Publikum und Verhalten ist gleich, wenn nicht noch schlimmer. O-Ton kleines Teenie-Mädchen, als die beschissene Coverversion eines Michael Jackson Titels von der zurecht toten Band The Bates erschallt: "Das Lied ist sooo toll!" Danach wird falsch und schief mitgesungen. Das sind dann auch die "Alternative Sounds" (so das Motto gestern, guter Witz, hahaha) des Abends: The Bates, Gun, Placebo, Him, Sum41, Guns N Roses (da verließ ich den Laden). Schön finde ich es auch, wenn man dann am Anfang, bevor das Grauen drinnen beginnt, draußen, noch am Eingang, erst mal 3 Euro zahlt und dann für 1 (in Worten: ein) Bier 3,50 Euro zahlt. Hallo? Geld haben die aber trotzdem nicht, denn in der Bude ist es dermaßen düster, dass man sich mit ausgestreckten Händen durch die Räumlichkeiten tasten muss. Auch klasse dann der DJ, der, lange nach Öffnung der Disco, noch an der Anlage herumprobiert, um angeblich einen besseren Sound rauszuholen. Da werden die Tiefen, Mitten und Höhen hoch- und runtergedreht, laut und leiser gemacht, lange Pausen werden zwischen den Liedern gemacht, da könnte ich echt kotzen! Also ins Auto und ab nach Hause, da wo es warm ist. Weitere Versuche werden trotzdem folgen.

'Schau besser nicht in die Ecke, da ist Dreck.'

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Nebeneinander
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Am Freitagabend auf einem Familienfest der besonderen Art gewesen. Nämlich eins, das keins war. Nach 4 Stunden Autofahrt sind wir an einer wunderschönen Hütte im bayerischen Wald angekommen, betreten eine Küche, in der vier Leute sitzen. Die beiden Gastgeber und die Schwester des einen Gastgebers nebst Mann. Wir sind auch zu viert, zusammen sind wir also acht, das sind genau 42 zu wenig, um das Jackett zu rechtfertigen, das ich mitgenommen habe. Die Schwester, nennen wir sie mal P., und ihr Mann/Lebensgefährte, nennen wir ihn B., sind beide schon ziemlich ziemlich blau, die beiden Gastgeber auch schon irgendwie. Meine Begleitung und ich sind schon ziemlich müde, beziehen dann erst mal die Zimmer in der oberen Etage, in jedem Raum steht ein Ofen, da es mitten im bayerischen Wald natürlich keine Heizung gibt. Das ist allerdings ziemlich schön. Wir sitzen daraufhin in der Küche, trinken etwas und essen, und nebenbei wird diese P. wirklich unterträglich. Aber in einem Maße, dass sich schon eine eigene Peinlichkeit einstellt; ich kann sie gar nicht anschauen, mir ist das so peinlich, was für einen Quatsch die erzählt. Ständig Anzüglichkeiten und Doppeldeutigkeiten, dann ein Witz mit 50 Pinguinen im Kofferraum, später ist sie so blau, dass sie plötzlich mit einem Kuchenheber vor meiner Begleitung auf dem Tisch herumschlägt, dann den Kuchenheber als Mikro benutzt, und so tut als interviewe sie meine Begleitung und mich. Sie hält meiner Begleitung das Mikro hin und meine Begleitung sagt: "Schwach", was in dieser Situationen die Aktion von P. und unseren Zustand hätte beschreiben können, denn wacher sind wir nicht geworden in der Zeit. Später können wir uns ins Bett davonstehlen, am nächsten Tag ist P. ob des gefallenen Alkoholpegels etwas ruhiger aber nicht minder unerträglicher geworden. Meine Begleitung und ich räumen dann die Küche auf, wobei meine Begleitung viel mehr tut als ich. Als P. und ihre andere Hälfte B. dann weitermachen sollen, höre ich sie aus der Küche rufen: "Hier ist ja noch nichts gemacht." An dem Punkt hätte ich ihr am liebsten den hals umgedreht. Vergleicht man sie und ihren Bruder W. - den einen Gastgeber - dann sieht man, dass die eine Hälfte all den Humor und das Taktgefühl geerbt hat und die andere Hälfte - also sie - nichts davon.

Sechs Personen schenken einer Person eine Acryl-Butadien-Styrol-Figur, um sich damit den ganzen Abend zu beschäftigen, um das Geburtstagskind unglücklich zu machen, um die Alternative, eine Konzertkarte, nicht kaufen zu müssen und um selbst unter den Pizzaroller zu geraten, den ich dann aus meiner Tasche ziehe
und ihnen über die Kehle rollen lasse...

_bob

Liebe Grüße, Bob

Ein Posting von Herrn Herbst ließ mich an letzte Woche Freitag erinnern, als ich mit Begleitung einen Tag am Arbersee verbrachte. Auf dem Arbersee kann man auch Tretboot fahren und meine Begleitung und ich waren in Tretbootfahrstimmung. Mehrere Leute standen am Kiosk an, um etwas zu kaufen, der Kioskbesitzer jedoch war nicht da. Einige Minuten später kam er mit den Händen voll Brezeln Brezn zurück und meine Begleitung sprach leise in meine Richtung: "Kann der das nicht ein anderes Mal machen?" oder "Muss das jetzt sein?!" Etwas in dieser Art. Leider bekam dieser Kioskbesitzer das mit und setzte danach zu einer minutenlangen, sehr aggressiven Rechtfertigung für sein Wegbleiben an. Er hackte auf meiner Begleitung herum, dass es wirklich ärgerlich wurde. Peinlicherweise fiel auch mir keine spontane Antwort zu seinem Geschwalle, Gelaber, Gebrabbel ein, wir wollten ja auch noch Tretboot fahren. Zumindest zahlt man für eine halbe Stunde Tretbootfahren am Arbersee 7,50 Euro, was ziemlich happig ist. Der Arbersee ist nämlich gar net sooo groß, schön war es aber trotzdem. Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: damit man mit dem Tretboot fahren darf, muss man sich die Richtlinien des Arbersees von einer sprechenden Ratte, sogenannt Wolpertinger anhören. Wolpertinger sind Fabelwesen aus dem Wald. Dieser Wolpertinger sülzt einen dann ein paar Minuten lang mit Schlumpfstimme voll, dass man nichts in den See kippen, nicht reinspringen und nicht an die Ufer fahren soll.
wolpertinger

 

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