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Am Freitagabend auf einem Familienfest der besonderen Art gewesen. Nämlich eins, das keins war. Nach 4 Stunden Autofahrt sind wir an einer wunderschönen Hütte im bayerischen Wald angekommen, betreten eine Küche, in der vier Leute sitzen. Die beiden Gastgeber und die Schwester des einen Gastgebers nebst Mann. Wir sind auch zu viert, zusammen sind wir also acht, das sind genau 42 zu wenig, um das Jackett zu rechtfertigen, das ich mitgenommen habe. Die Schwester, nennen wir sie mal P., und ihr Mann/Lebensgefährte, nennen wir ihn B., sind beide schon ziemlich ziemlich blau, die beiden Gastgeber auch schon irgendwie. Meine Begleitung und ich sind schon ziemlich müde, beziehen dann erst mal die Zimmer in der oberen Etage, in jedem Raum steht ein Ofen, da es mitten im bayerischen Wald natürlich keine Heizung gibt. Das ist allerdings ziemlich schön. Wir sitzen daraufhin in der Küche, trinken etwas und essen, und nebenbei wird diese P. wirklich unterträglich. Aber in einem Maße, dass sich schon eine eigene Peinlichkeit einstellt; ich kann sie gar nicht anschauen, mir ist das so peinlich, was für einen Quatsch die erzählt. Ständig Anzüglichkeiten und Doppeldeutigkeiten, dann ein Witz mit 50 Pinguinen im Kofferraum, später ist sie so blau, dass sie plötzlich mit einem Kuchenheber vor meiner Begleitung auf dem Tisch herumschlägt, dann den Kuchenheber als Mikro benutzt, und so tut als interviewe sie meine Begleitung und mich. Sie hält meiner Begleitung das Mikro hin und meine Begleitung sagt: "Schwach", was in dieser Situationen die Aktion von P. und unseren Zustand hätte beschreiben können, denn wacher sind wir nicht geworden in der Zeit. Später können wir uns ins Bett davonstehlen, am nächsten Tag ist P. ob des gefallenen Alkoholpegels etwas ruhiger aber nicht minder unerträglicher geworden. Meine Begleitung und ich räumen dann die Küche auf, wobei meine Begleitung viel mehr tut als ich. Als P. und ihre andere Hälfte B. dann weitermachen sollen, höre ich sie aus der Küche rufen: "Hier ist ja noch nichts gemacht." An dem Punkt hätte ich ihr am liebsten den hals umgedreht. Vergleicht man sie und ihren Bruder W. - den einen Gastgeber - dann sieht man, dass die eine Hälfte all den Humor und das Taktgefühl geerbt hat und die andere Hälfte - also sie - nichts davon.
 

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